Washington (31.8. - 1.9.) - Philadelphia (1.9.) -
New York (1.9. - 5.9.)
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Wieder lagen 10 h Flug hinter uns. Um ca. 7 Uhr morgens erreichten wir den Flughafen Dulles in Washington D.C (-6 h). Nach der Erfahrung in Brasilien fand ich es nun um so interessanter, noch mal in den USA zu sein und die Unterschiede festzustellen. Die Menschen sind hier einfach anders. Und wo in Brasilien zwei Tore aufgebaut waren, standen hier zwei Basketballkörbe. |
Zuerst fuhren wir zu unserer Unterkunft, das Bloomingdale Inn, ein sehr nettes Gästehaus mit einer leichten, aber sympathischen Neigung zu Kitsch. Wir wurden dort sehr freundlich begrüßt. |
Da wir hier nicht lange bleiben wollten, machten wir uns gleich auf den Weg in die Stadt. Dort gab es das klassische Programm mit dem weißen Haus und dem Capitol.
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Sehr schnell vermisste ich den brasilianischen Kaffee (soviel wieder zum Thema Unterschiede), doch irgendwie war es wieder nett, "meinen" Starbucks-Kaffee in willkommenen Pausen zu trinken. |
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Schnell und sehr inhaltsreich ging der Tag vorbei, wir haben sehr viel erlebt. Am nächsten Morgen machten wir uns auf den Weg zurück zum Flughafen, um dort unser Auto zu holen, das wir für ein paar Tage gemietet haben. |
Dann ging es los Richtung Norden. Ziel war New York, mit einer Rast in Philadelphia. Alles klappte hervorragend.
Mitten in Philadelphia bekamen wir sogar in der Tat sofort einen Super-Parkplatz. Dies gab uns die Gelegenheit, zumindest einen Einblick in die Stadt zu bekommen. Es gibt hier einen deutlichen Gegensatz zwischen alt und neu. Neben sehr modernen Gebäuden befindet sich eine sehr nette "Alt"stadt (was man halt in den USA unter alt versteht), das verschafft eine besondere Atmosphäre.
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Weiter ging es auf dem Highway No. 95. Dort gab es ein kurzes Durcheinander, bis wir die schnurgerade New Jersey Turnpike nach New York fanden. Es war toll, sich New York einmal auf diese Weise zu nähern. Immer mehr türmten sich am Horizont die Wolkenkratzer Manhattans auf. Letztendlich überquerten wir die George Washington Bridge nach Manhattan. |
Recht schnell fanden wir unser Hostel, das Wanderers Inn in der Upper East Side von Manhattan. Es ist sehr empfehlenswert, hat eine echt gute Lage. Zuerst sind wir noch in einen Supermarkt, wo uns schnell klar wurde, dass die Schlaraffenlandzeiten Brasiliens vorbei sind. Danach war der Tag gelaufen.
Am nächsten Morgen sind wir zuerst durch die 42nd Street zum Times Square (Ecke Broadway) gelaufen, haben uns dort einen Eindruck verschafft.
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Es hat sich auch gleich ergeben, dass wir Karten für das Musical 42nd Street bekamen. Weiter haben wir uns Richtung Süden bewegt Richtung Battery Park. Dort haben wir einen Blick auf Ground Zero werfen können, der immer noch nach drei Jahren eine Baustelle ist. |
Vom Battery Park aus fährt die Staten Island Ferry kostenlos alle halbe Stunde zum Stadtteil Staten Island. Man hat von dort aus einen schönen Blick auf Manhattan und die Freiheitsstatue.
Was ich immer wieder faszinierend finde ist, wie sich eine Kultur wie in Chinatown herausbildet. In New York ist dies recht groß. Man hat wirklich das Gefühl, in China zu sein, so authentisch wirkt das. Direkt daneben, und genauso faszinierend, ist Little Italy. Hier sieht man plötzlich Pizzerien, italienische Cafés, und es wird italienisch gesprochen...
Sehr schön ist New York auch im Dunkeln. Die beiden linken Bilder zeigen von der Brooklyn Bridge aus das Bankenviertel Südmanhattans, rechts sieht man das Chrysler Building.
Einen Tag lang haben wir auch die US Open besucht, wo sich alljährlich die weltbesten Tennisspieler zu einem der vier Grand Slam Turniere hier in New York treffen. Das Arthur Ashe Stadium, der Center Court, ist mit 23000 Zuschauern das größte Tennisstadion der Welt. Die Atmosphäre an diesem Tag war genial. Wir sahen viele Start, u.a. Amélie Mauresmo, Lleyton Hewitt, Juan Carlos Ferrero, Elena Dementieva, Carlos Moya... auf den drei Bildern rechts sieht man den berühmten Tennistrainer Nick Bolletieri, daneben Martina Navratilova, ganz rechts Maria Sharapova, die diesjährige Wimbledon-Siegerin.
Am gleichen Abend ging es ins Musical. Es ist ein tolles Erlebnis, das Musical 42nd Street direkt vor Ort zu sehen... gerne nutzen wir die Gelegenheit, danach den funkelnden Times Square im Dunkeln zu besuchen...
Am letzten Tag hier in New York besuchten wir noch das Empire State Building, ein sehr lohnenswerter Besuch.
Und so näherte sich unser Urlaub dem Ende. Randvoll mit tollen Erlebnissen und Eindrücken fuhren wir von NY wieder nach Washington, um den Flieger am Abend des 5.9. zurück nach Deutschland zu kriegen. Am Morgen des 6.9. kamen wir nach gut 7 Stunden Flug wieder in Frankfurt an.