São Paulo (14.8. - 16.8.)
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Nach 10 h Flug über Nacht kamen wir am Morgen des 14.8. am Flughafen Guarulhos in São Paulo an (-5 h). Wir machten uns gleich auf zur Wohnung von Anke, einer Bekannten von uns, die für 3 Jahre hier arbeitet. Sie hat eine echt traumhafte Wohnung im 9. Stock eines Hochhauses mit tollem Blick auf die Stadt. |
Sie war so nett und hat uns viel von der Stadt gezeigt. Im Zentrum von São Paulo war ein ganz schöner Trubel. Sehr viele Menschen waren unterwegs, das Leben spielte sich auf der Straße ab. Überall konnte man die unterschiedlichsten Dinge kaufen. Und uns wurde schnell klar - wir sind hier im kulinarischen Paradies. Die Lebenshaltungskosten hier waren mit den unseren nicht zu vergleichen, und die Auswahl an verschiedensten Köstlichkeiten war riesig.
São Paulo hat nicht die weltbewegenden Bauten; was recht nett war und zu erwähnen ist, ist die Oper (Kopie der Pariser Oper), sowie die Kathedrale.
Zurück zum Thema kulinarisch - abends ließen wir es uns richtig gut gehen in einer sog. Churrascaria. Für umgerechnet 5 Euro waren wir dort "All you can eat" in einem recht noblen Restaurant. Nach einem reichhaltigen Buffet mit verschiedenen Salaten, Sushi etc. kam der Hauptgang. Dieser bestand darin, dass regelmäßig Kellner an unseren Tisch kamen mit den verschiedensten Spießen mit herrlich gegrilltem Rindfleisch. Dazu ein Caipirinha und ein Bier, da war man erstmal zufrieden.
Der Caipirinha, das Nationalgetränk Brasiliens, wurde zu unserem Lieblingsgetränk.
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Am nächsten Morgen, nach einem Frühstück mit frisch gepressten Orangen- und Maracuja-Säften, haben wir uns auf den Weg zu einem Park außerhalb São Paulos gemacht, von dem aus man einen tollen Blick auf die Stadt hat. |
Auf dem Weg dorthin passierten wir eine der zahlreichen, für Brasilien leider typischen Favelas. Das sind in der Tat einfach nur Bretterbuden, in denen Menschen "wohnen". Dort entstehen richtige Kulturen, die zum Leidwesen der Be"wohner" in regelmäßigen Abständen niedergebrannt werden. Diese Behausungen stehen nämlich meist auf öffentlichen Plätzen, außerdem werden elektrische Leitungen angezapft.
Beim Spaziergang durch den Park erlebten wir das erste Dschungel-Feeling, wir sahen Affen, tolle Pflanzen, sogar eine Tarzan-Liane:
Bei Dämmerung besuchten wir Terraço Italia, ein italienisches Restaurant im obersten Stockwerk des zweithöchsten Gebäudes im Zentrum von São Paulo.
Voll von tollen Eindrücken sind wir dann am Tag darauf zu den Wasserfällen nach Iguazu geflogen.